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MEHR- WERT?! Part 10

Gerade hab ich mit Normi gesprochen. Er möchte nicht ins Mau, es ist ihm zu teuer. Ich habe ihm ein wenig von unserem Gespräch und deiner Mail berichtet; aber nur ein bisschen. Auch von meiner Wirrheit. Nach dieser Nachricht habe ich versucht, dich zu erreichen, da in mir immer mehr der Gedanke keimt, dass du dein Geburtstagsgeschenk an deinem Geburtstag bekommen musst. Ich glaube wirklich, dass du dich sehr freuen wirst. Und dass es dir gut tun wird. Und vielleicht auch uns. Der Gedanke fesselt mich gerade. Vielleicht ist es wieder nur ein Strohhalm, an den ich mich zu klammern versuche. Vielleicht ist es auch ein gebührender Abschied von uns. Auch, wenn ich mir wünsche, dass du dann endlich aufwachst, dass du all deinen Emo- Scheiß vergisst, den du gerade zwischen uns stellst. Auch ich kann nur ein gewisses Päckchen tragen… greif doch einfach zu und hilf mir dabei…

Inzwischen, nachdem ich letztendlich doch nichts schaffte, unser Gespräch und deine Mail mich über Stunden lähmten, bin ich im Begriff mich seelisch und moralisch auf einen weiteren „lustigen“ Abend vorzubereiten. Immer wieder muss ich an den Satz aus deiner E- Mail denken „ursprünglich wollt ich heut Abend mit dir zum Konzert, aber jetzt habe ich leider ne Mitfahrgelegenheit.“ Warum wolltest du da mit mir hin? Weil du weißt, dass mir die Musik wahrscheinlich gefallen wird? Weil du wusstest, dass ich da wahrscheinlich eh hin wird? Weil wir zusammen so wunderbar Musik genießen können? Ich werde wohl kaum nicht an dich denken können. Gerade würde ich mich wohl mehr über ein Ska- Konzert freuen. Einfach alles heraustanzen, vergessen, was es zu vergessen gibt. Dich trotzdem vermissen. Und du dich ärgern, wenn ich dir, ebenso wie vom Konzert am Mittwoch, davon berichte. Das wissen wir beide. Und wahrscheinlich wird dich das auch heute Abend beschäftigen. Ich sehe immer deutlicher, dass es so nicht weitergehen kann. Dass sich etwas ändern muss. Das ich gerade dabei bin, mich aus deiner Umgebung zu distanzieren. Normi wollte mich gern auch um sich haben heute Abend. Ich mag ihn so sehr, aber das geht nicht. Ebenso wie sein Dauergeturtel. Ich sagte zu ihm, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde. Das stimmt. Weil das wahrscheinlich für alle noch leichter wäre, als wenn wir deiner Idee von Leichtigkeit folgen würden.

Gerade sollte ich mich freuen, was ich über die Band las, klang toll. Meine lieben Freunde haben mich extra auf die Gästeliste gesetzt. Ich sollte hüpfen und tanzen und lächeln… Mir überlegen, was ich schönes anziehen könnte. Ich sollte vorfreudig und aufgeregt sein. Du solltest dabei sein. Vielleicht hilft ja ein weiterer Rausch. Vielleicht leert dieser endlich meinen Kopf und lässt mich, um es in deinen Worten auszudrücken, wieder „Fee“ sein…

6.3.15 19:09


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MEHR- WERT?! Part 9

Eine unerwartete Mail. Nur halb gelesen und doch mitten drin. Ein Telefonat, das seines Gleichen sucht. Hast du mich wirklich gefragt, ob ich mit jemand anderem schlafe, damit es dir leichter fällt, von mir loszukommen? Weil du keinen anderen Weg siehst, von mir loszukommen? Ich frage gern noch einmal: Was stimmt denn nicht mit dir? Ich liebe dich und soll mit jemand anderem schlafen, weil du herumhuren willst? Du weißt, wie es mir gerade geht, wie ich meine Zeit verbringe, wie ich mein Leben gerade führe. Du sagst, du brauchst mehr Zeit, fragst, ob ich auch in zwei oder drei Monaten noch auf dich warten werde. Was ist los mit dir? Willst du das wirklich? Willst du, dass ich schlicht beginne, damit zu leben, dass du nicht den Arsch in der Hose hast, dich unserem Zauber zu stellen? Du selbst sagtest doch gerade noch, dass das mit uns „großartig“ und „klasse“ sei. Ich werde nicht für immer da sein. Leider bin ich nicht fähig, dir dies eben auf diese Weise zu sagen. Vielleicht klebe ich immernoch in dieser skurrilen Idee des Uns fest, die mich nicht loslassen will. Vielleicht tatsächlich, weil ich denke, dass eben wir beide das sind, worum es geht. Vielleicht weil ich heimlich doch noch kitschiger und romantischer bin als du. Vielleicht auch einfach wegen meines stark ausgeprägten Helfersyndroms. Nur, dass das alles nicht wichtig ist. Nur wir sind es. Ich beginne mich zu hassen für meine Gefühle. Als wir uns kennenlernten, wolltest du, dass ich dir verspreche, dass ich mich nicht in dich verliebe. Ich hätte damit zu diesem Zeitpunkt nie gerechnet. Ich ärgere mich, nicht damals schon gelaufen zu sein. Und zugleich habe ich alles richtig gemacht. All die schönen Momente und all den Zauber hätte es sonst nie gegeben. Ich wäre nicht die, die ich jetzt bin. Vielleicht hast du recht und ich wäre ohne all die Zeit mit dir, ohne all unsere Murmeln, nun glücklicher. Du hast Angst, mich mit in den Abgrund zu ziehen- warum siehst du nie, dass ich dich aus diesem vielleicht auch mit Herausziehen könnte? Warum verwehrst du uns uns? Vielleicht hast du recht und ich habe dich wirklich auf einen Sockel gestellt. Selbst mir fällt auf, in was für eine devote Situation ich geraten bin, wo ich doch sonst so leicht ganze Gruppengeschehen dominieren kann. Vielleicht sollte ich einfach rennen. Doch was, wenn mich mein Gefühl nicht trügt und ich den größtmöglichen Fehler begehe?

Es war beruhigend von dir zu hören, dass du all deine Verabredungen abgesagt hast. Auch, wenn du nicht weißt, was ich weiß. Welche wirre Gedanken, welch Hoffnungsschimmer mich gerade wieder blockieren. Wie kann ich dir helfen, aufzuwachen? Müssen wir uns dafür wirklich erst verlieren?

6.3.15 14:22


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